Der Wintergarten ist nach wie vor ein Traumobjekt eines jeden Hausbesitzers: Als Modernisierungsmaßnahme ist er noch populärer als eine kleine Wellnessanlage oder ein neues modernes Bad. Kein Wunder, dass die Branche boomt und im vergangenen Jahr beträchtlich mehr neue Glasbauten errichtet wurden als in all den Jahren zuvor. Am beliebtesten sind sicherlich Wintergärten im modernen Baustil. Für Orangerien und verspielte viktorianische Wintergärten müssen höhere Baukosten veranschlagt werden, aber auch diese beiden Stile erfreuen sich einer immer größer werdenden Anhängerschaft. Sie spielen zwar insgesamt noch eine recht kleine Rolle, bilden aber eine feine, nicht zu unterschätzende Marktnische im Wintergartenbau. Einen auffälligen Charakter haben Orangerien und viktorianische Glasbauten allemal und dem gestalterischen Ideenreichtum setzen auch sie kaum Grenzen.
Die Publikation „Der Wintergarten“ erscheint nun im 27. Jahrgang. Zählen wir die Jahre dazu, in denen das Magazin „Wintergarten“ hieß, sind es sogar schon 35 Jahre. In den zurückliegenden Jahren hat sich die Technik im Wintergartenbau stark verändert. Neue Profilarten mit verbesserter Wärmedämmung und neue Gläser haben sich durchgesetzt – so das selbstreinigende Glas, das stark wärmegedämmte Glas oder das Sonnenschutzglas, um einige Beispiele zu nennen. Andere Entwicklungen haben sich auf dem Markt nicht bewährt. Profile aus Kunststoff etwa waren vor einigen Jahren groß im Kommen, spielen heute aber nur noch eine untergeordnete Rolle. Dabei waren sie für manche Konstruktionen gut geeignet und konnten die für den Wintergarten erforderlichen Investitionen erheblich senken. Fast gänzlich verschwunden sind die Glasanbauten, die im Baukastensystem der Marke „Eigenbau“ auch von großen Versandhäusern angeboten wurden. Es ist etwas anderes, einen modernen und funktionalen Wintergarten mit einer mehr oder weniger guten Montageanleitung selbst zusammenzubauen oder den Fachmann seinen erlernten Job machen zu lassen. Eine fachmännische Beratung bei einem so komplexen Thema ist notwendig. Denn Fehler, die in der Planungsphase oder später im Bau gemacht werden, verursachen meistens noch größere Schäden, deren Beseitigung sehr aufwendig und kostspielig ist.
Die Schwerpunkte dieser Ausgabe 2011 sind: Orangerie und Wintergarten im viktorianischen Baustil, die verschiedenen Glasarten, materialbedingte Vor- und Nachteile der Profile sowie die Beschattung. Nicht zuletzt sollen 14 Reportagen und Architekturbeispiele Ihnen Anregungen geben und die Vielzahl der Möglichkeiten aufzeigen, die heute im Wintergartenbau möglich sind. Wie gewohnt können Sie diese Ausgabe auch als App-Version für iPad (Apple) erwerben. Ein kostenloses App steht in den App Stores (MB Medienhaus Brandenburger) zum Download bereit. Natürlich können Sie auch ein E-Book unter www.keosk.de erwerben, das auf jedem PC oder Laptop zu lesen ist.
ZU DEN FRÜHEREN AUSGABEN:

Titelbild rechts Ausgabe 2009:
Titelfoto: Keller AG/SA | Wintergartenzentrum GmbH, www.wigaz.de
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AKTUELLEN AUSGABE 2011:

Titelbild:
SOLARLUX Aluminium Systeme GmbH www.solarlux.de
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