
In dem Bungalow von 1973 sollten die Zimmer neu aufgeteilt und modernisiert werden. Ziel war es, den Küchen- und Wohnbereich neu zu gestalten. Außerdem sollte das Bad vergrößert und mit neuen Sanitärprodukten sowie einer harmonisch aufein-ander abgestimmten Farbgebung offener, heller und freundlicher gestaltet werden. Die Zeit der 60er- bis 80er-Jahre, als Bad und Küche bei der Wohnungsaufteilung noch stiefmütterlich behandelt wurden und Bäder meistens in kleine schlauchartige Räume, kaum größer als 3 bis 5 m², gestopft wurden, sollte endgültig aus dem Bungalow verbannt werden. | zum Artikel |
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Im Jahre 1846 wurde Pius IX. zum Papst gewählt und der Planet Neptun entdeckt, in Berlin nahm die erste Pferde-Ommibuslinie (damals waren die Bremsen noch in Ordnung) ihren Dienst auf, und Richard Wagners „Lohengrin“ nahm Gestalt an. Genau in diesem Jahr wurde auch die „Alte Leipziger Gewürzmühle“ erbaut. | zum Artikel |
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Alles begann mit dem Satz: „Wir wollen ein Bad mit schlichter Eleganz, einer klaren Formsprache, mit reduziertem Design, aber höchster Qualität in natürlichen Materialien.“ Und weiter hieß es: „Und es soll nicht so das Übliche sein!“ Dies waren die ersten Ideen zu Beginn des Beratungsgesprächs zwischen Architekt und den Bauherren. | zum Artikel |
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Die Wanne als markanter Mittelpunkt des Bades. Der Waschtisch und die frei stehende Badewanne bilden eine sinnliche Einheit. Absoluter Mittelpunkt des Bades ist jedoch die Wanne, die vor dem fast raumhohen Fenster hervorragend in Szene gesetzt wurde. Unsichtbar hinter dem großen maßgefertigten Spiegel befinden sich zwei „Apothekerauszüge“, die viel Platz für Utensilien bieten. Von dieser Perspektive aus sind sie zum Podest hin zu öffnen. | zum Artikel |
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Alles ändert sich, die Zeiten und die Umstände. Das in den 70er-Jahren erbaute Haus für eine fünfköpfige Familie sollte nach dem Auszug der drei Kinder grundlegend saniert werden. Im Erdgeschoss entstanden großzügigere Wohnräume und eine moderne Küche sowie eine neue WC-Anlage. Im ersten Obergeschoss darüber entstand unter anderem ein Dusch- und Gästebad und als Krönung im Dachgeschoss ein ca. 24 m² großes Bad nebst 15 m² großem Ruheraum. | zum Artikel |
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Nicht oft gelingt die Symbiose zwischen alt und neu wie hier, wo sich die belebende Betriebsamkeit einer Weltmetropole mit schöpferischer, meditativer Ruhe und einem grandiosem Ausblick auf einen See verbindet. All das und noch viel mehr vereint das hier vorgestellte Gästehaus. 1930 wurde der damals sehr moderne Klinkerbau von einer ehemaligen Tuchhändlerfamilie, die zuvor schon seit 1902 Elisabeth am See® als Sommersitz nutzte, errichtet. 1947 bis 1989 stand das Anwesen unter Zwangsverwaltung und verfiel zusehends. Die Wende 1989 sollte auch der Wendepunkt für dieses Anwesen sein. | zum Artikel |
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Das ca. 26 m² große Bad mit Naturmaterialien lässt kaum einen Wunsch offen. Ein großes Rain-System mit verschiedenen, leicht zu bedienenden Dusch-, Licht- und Duftkombinationen macht das Duschen zum Ereignis. Eine Weltneuheit, die erstmals in Deutschland vertrieben wird: die Duschabtrennung aus in Kunstharz eingelassenen Birkenzweigen, die mit Flachglas umrahmt sind. Geöltes Teakholz als Duschboden und Wandbelag im Wannenbereich sowie Hocker aus dem gleichen Material unterstreichen das Ambiente des Bades. | zum Artikel |
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Auf dem aus Makassarholz maßgefertigten Waschtisch ruhen zwei breite Waschbecken. Die filigranen schlichten Waschtischarmaturen passen stilgerecht in die Kombination. Der ebenfalls maßgefertigte, in die Wand eingelassene Spiegelschrank bietet viel Stauraum und verleiht dem Raum Weite und Tiefe. Die markante, eingeflieste Badewanne mit den schlichten, aber bemerkenswerten Wannenarmaturen steht längs im Raum und ist neben der Waschtischanlage zweifellos der Mittelpunkt im Bad. Neben der Wanne fällt das kantige Design des WCs auf. Schön zu erkennen sind auch die drei in die Dachschräge eingebauten, beleuchteten Makassar-Holz-Regale mit den Glaseinlegeböden. | zum Artikel |
Bad mit AussichtEin einzigartiges Grundstück galt es zu bebauen: am östlichen Hochufer des Ammersees gelegenen mit Blick über den gesamten See und die dahinter mächtig aufragenden Alpen sowie einem angrenzenden Landschaftsschutzgebiet: ein Traum von einem Grundstück. Die Bauherren, ein Unternehmerehepaar mit einer erwachsenen Tochter, gaben ganz klare Vorgaben: | zum Artikel |
Die Jahre vergehen, die Kinder werden groß und verlassen – normalerweise – das elterliche Haus. Doch was geschieht dann mit den leer stehenden Kinderzimmern? Einfach so lassen? Den Raum könnte man zum Beispiel als zweites Bad sinnvoll nutzen. …weiter lesen
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Ein Kinderzimmer wird zum Bad!Die Jahre vergehen, die Kinder werden groß und verlassen – normalerweise – das elterliche Haus. Doch was geschieht dann mit den leer stehenden Kinderzimmern? Einfach so lassen? Den Raum könnte man zum Beispiel als zweites Bad sinnvoll nutzen. Das war auch die Meinung eines Ehepaares aus Düsseldorf. …weiter lesen
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Ein Bad im LoftImmer beliebter und begehrter, aber schwer zu ergattern: Wohnen im Loft eines ehemaligen Fabrikgebäudes. In dem hier gezeigten Objekt stimmt alles. 1847 erbaute der Tubenfabrikant Louis Vetter neben dem Serzschen Schloss. ... weiter lesen
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Das WellnessbadRaumkonzepte verändern sich mit den Gewohnheiten der Menschen. Der Aufenthalt im Bad hat immer mehr an Bedeutung gewonnen, seit die ehemalige Nasszelle als Lebens- und Wohnraum entdeckt wurde. ... weiter lesen
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Effektvolle BadinszenierungBei dem hier vorgestellten 15 Quadratmeter großen Badezimmer in einem 2007 neu errichteten Haus kamen viele Eindrücke, Ideen und Anregungen zum Tragen, die der Bauherr auf seinen Reisen als leitender Informatiker rund um den Erdball gesammelt hat. … weiter lesen
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Sachliche OrientierungDas 1920 in Oberursel erbaute Haus könnte so einige Geschichten erzählen: erfreuliche, aber auch weniger erfreuliche. … weiter lesen
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Weisses MarmorbadÜber den Dächern der Stadt zu wohnen ist an sich schon eine Besonderheit. Wenn es aber die Dächer in bester Wohnlage von Düsseldorf sind, über die sich ein Penthouse von 200 Quadratmetern Wohnfläche erhebt, klingt es nach einem wahrhaft luxuriösen Privileg. … weiter lesen
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Bad mit AussichtZeitgemäßes Bauen verstehen die selbstständigen Bauherren so: dreifach Verglasung, eine hochwertig gedämmte Außenfassade, alle Flachdächer mit Gründachaufbau und eine Direktverdampfer-Erdwärmepumpe als Energiespender. … weiter lesen
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Bad mit CharakterViele Legenden ranken sich um das 200 Jahre alte Bauernhaus mit Scheune, das in einem idyllischen Dorf in der Eifel zwischen vielen gepflegten Einfamilienhäusern steht. Einige Generationen von Bewohnern hat das Bauerhaus schon erlebt und wenn es die Geschichten erzählen könnte, die sich in ihm abgespielt haben, käme es aus dem Erzählen gar nicht wieder heraus ...weiter lesen
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Prickelnde WellnessRuhe, Entspannung und Meditation, Abschalten vom Alltag und von der ständig erforderlichen Präsenz eines erfolgreichen Unternehmers – all dies jedoch immer dann, wenn gerade der Wunsch oder besser gesagt die Zeit dazu da ist, egal, zu jeder Tages- oder auch Nachtzeit. …weiter lesen
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Neue RaumaufteilungDie Sanierung eines Badezimmers ist in der heutigen Zeit keine rein funktionale Angelegenheit, sondern hat viel mit Gefühl, Harmonie, Farbe, Design und der Liebe zum Detail zu tun. Auch die Wertschätzung dieses Raumes hat sich verändert: Das Badezimmer, früher ein Raum der hastigen Körperhygiene, hat sich in einen Ort der Entspannung und der meditativen Erholung verwandelt. ...weiter lesen
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Eine runde SacheEine klassische Landhaus-Villa in bester Wohnlage am Rand eines kleinen beliebten Ortes in der Eifel unweit von Aachen ist unter anderem mit drei Bädern und einem Gäste-WC auszustatten. Die Familie, ein junges Unternehmerehepaar mit kleinem Sohn, las viele Fach- und Wohnmagazine, besuchte einige Ausstellungen und Einrichtungshäuser und wusste schließlich ganz genau, was sie wollte. Eines der Schmuckstücke in der Villa ist das elterliche Bad mit raumhohen Fenstern. …weiter lesen
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Aus grün wird rotManche Dinge lassen sich einfach nicht mehr aufschieben. So oder so ähnlich mögen auch die Bauherren dieses Bades gedacht haben, als sie sich endlich dazu durchgerungen hatten, ihr Bad unter dem Dach zu sanieren. Die tollen grünen Fliesen und sanitären Einrichtungen im Charme der siebziger Jahre haben ihren Dienst getan, etwas Modernes muss her. …weiter lesen
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Urlaub zu Hause„Wir fühlen uns wie im Urlaub. Eigentlich müssten wir gar nicht mehr wegfahren“, freut sich die Hausherrin. Dass sich dieses Gefühl nun für die gesamte Familie täglich einstellt, verdankt sie dem Architekten und Innenarchitekten Harald Wegener. In geistiger Übereinstimmung, wie er es ausdrückt, und mit einem genauen Plan im Kopf der Bauherren entstand ein Haus, das nach außen hin puristisch erscheint, im Inneren jedoch in jeder Hinsicht mit dem Neuesten der Technik ausgestattet ist. Der imposante Bau in Hanglage zieht schon von weitem die Blicke auf sich. Inmitten einer typischen Villengegend vermittelt das Haus ein Gefühl der Geradlinigkeit und Reinheit. | zum Artikel |
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Ein Bad auf 5,66 m2Die Doppelhaushälfte von Elke Kröncke und Jürgen Wehrs liegt in einer ruhigen Anliegerstraße mit viel Grünflächen und gepflegten Gärten im Bremer Süden. Das Eigenheim aus dem Jahr 1982 hat das Ehepaar vor 20 Jahren erworben und sukzessive nach ihren Vorstellungen umgebaut. Das Bad war immer noch im Originalzustand aus den 80er Jahren mit brauen Fliesen und beigen Sanitärteilen. Die Aufteilung war funktional aber der Bewegungsfreiraum war beengt und eingeschränkt. Die vorhandene Ausstattung des Badezimmers mit Dusche, Badewanne, zwei Waschtischen und WC entsprach den Wünschen der beiden Bewohner. | zum Artikel |
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In einer Jugendstilvilla in Berlin entstand ein klassisches Marmorbad, das nur von den Hausherren persönlich benutzt wird: EIN HERRENHAUS. Herrlich gelegen mit direktem Austritt zu einem alten und wunderschön angelegten Garten. Ursprünglich war dieser Raum ein Wintergarten, der nun als „Bad“ umfunktioniert wurde. Der außergewöhnliche Grundriss lässt fast keine Wünsche an ein modernes Bad offen. Klassisch, aber mit allen modernen Attributen, die die Technik heute liefern kann. | zum Artikel |
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Titelfoto: Ausgabe 1.10
Duschabtrennung:
TerraShower Concept,
KORALLE
Waschtisch: Preciosa II,
KERAMAG
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KERAMAG, Beschreibung siehe Seite 6titelbild: Duschabtrennung: TerraShower Concept, KORALLE, Waschtisch: Preciosa II, KERAMAG
AusgabInhalt Das Bad 2.09
Die Ausgabe ist im Handel erhältlich oder hier zu bestellenDie Ausgabe ist im Handel erhältlich oder hier zu bestellen
















