Das BAD Baddesign | Badarchitektur | Wellness zu Hause

Ausgabe 2. 2016


EDITORIAL |

Die Zeiten ändern sich,
wir stehen am Beginn einer Zeitenwende

Deutschland und ganz Europa können sich nicht weiter als „Insel“ abschotten. Wir müssen zwangsläufig die Grenzen kontrolliert öffnen. Sicherlich können wir das auch verkraften, ohne dass unsere Gesell­schaft gleich in gestrige Gedankenschemata zurückfällt! Dafür muss sich auch die EU ändern, doch solange wir dort in der Kommission, sogar in den Führungsebenen, und im Parlament so viele inkompetente Politiker sitzen haben, wird das ein mühsamer Prozess.

Auch in unserem Land wird sich in den kommenden Jahren einiges verändern müssen, nicht nur im gesellschaftlichen Miteinander, sondern auch im täglichen Leben. Wichtig ist, dass Wohnungseigentum und Mieten wieder bezahlbar werden. Die Grund­stücks­preise sind immens in die Höhe geschnellt. Eine Ursache hierfür sind die Spekulationsgeschäfte mit Immobilien – schließlich die einzige Geldanlage, seit es keine Zinsen mehr gibt. Aber auch das Bauland wird immer knapper und ist dadurch in vielen Ballungszentren fast unerschwinglich.

Das hohe Preisniveau hat zur Folge, dass die sanitären Räumlichkeiten in Eigentums- oder Mieteinheiten innerhalb der Städte wieder kleiner werden, während sie in den ländlichen Gebieten weiterhin größer werden. Kostete im Jahre 2000 ein Quadratmeter Wohnraum in München durchschnittlich 1100 Euro, so sind es inzwischen fast 1800 Euro. In Berlin war der Quadratmeter zur Jahrtausendwende noch für attraktive 400 Euro zu haben, aktuell fallen fast 800 Euro an. Der Spitzenreiter ist jedoch die Londoner Innenstadt: In einer 1a-Lage kostet der Quadratmeter aktuell fast 60 000 Euro.

Wie soll das Bad der Zukunft aussehen?

Die Ansprüche an komfortable Apartments und Bäder sind hoch. Auf knapper Fläche sind raffinierte Planungen umso wichtiger. Dies gilt besonders für das Bad, dessen Stellenwert künftig noch weiter wachsen wird. In der immer hektischer, lauter und schneller werdenden Zeit wird das Bad als intimer Rückzugsort, als Oase der Entspannung und Erholung immer mehr geschätzt.

Genau diesem Thema haben wir uns in dieser Ausgabe angenommen. „Kleine Bäder, Gäste- und Tages-WC“ sind unsere Schwerpunktthemen. Neben einer Zukunftsvision eines kleinen Bades zeigen wir viele Ideen, Anregungen und Gestaltungsmöglichkeiten, auch wenn nur ein geringes Budget eingesetzt werden soll.

Neben diesem Schwerpunkt beleuchten wir für Sie, wie Sie ein Bad richtig planen. Außerdem zeigen wir Trends zum Smarthome im Bad bzw. zu der Digitalisierung im Bad.

Anfang des kommenden Jahres stehen wieder große Weltmessen im Fokus, die sich auch oder insbesondere mit dem Thema Bad befassen. Drei wichtige darunter sind die „Bau“ in München, die „ISH“ in Frankfurt oder die „IMM Internationale Möbelmesse“ in Köln. Auf diesen Messen werden wir mehr hören von den Zukunfts-themen, die uns im Bad beschäftigen.

Wir sind gespannt! Ihnen wünschen wir eine schöne, stressfreie Zeit. 

Marianne und Jürgen Brandenburger

Kontakt: redaktion@mhbr.de





 

Das Bad 2.2016 | ab 15. September 2016 im Handel

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Titelbild:

WC-Anlage: Herzig GmbH |www.herzig-gmbh.onlineshk.de
Waschbecken: Antonio Lupi | www.antoniolupi.it
Armaturen: Vola | www.vola.de
Fotografie: W. Pulfer | Bericht Seite 134

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Kaufpreis 14,80 Euro Bestellung auch unter dialog@mhbr.de möglich

Titelbild:
Sanitär, KERAMG, www.keramag.de,
Armaturen, VOLA, www.vola.de

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